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Ausbildung für freiwillige Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter

Liebevoll umsorgt sein und bis zuletzt selber entscheiden können – dies ist der Wunsch vieler Menschen, die schwer krank sind. Palliative Care heisst: Leiden lindern und die Lebensqualität erhalten. Nach diesen Grundsätzen bildet Caritas Freiwillige aus, die Menschen zu Hause, im Pflegeheim oder im Spital auf ihrem letzten Lebensweg begleiten und ihre Angehörigen unterstützen.

 
 

Mehr Lebensqualität

Auch im letzten Lebensabschnitt wollen Menschen selber bestimmen. Das bedeutet: bis zuletzt am Ort der Wahl leben zu können. Caritas bildet Freiwillige aus, die schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu Hause, im Pflegeheim oder im Spital begleiten. Die Freiwilligen sind in Gruppen organisiert und stehen Tag und Nacht zur Verfügung.

Begleiten heisst: die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen am Lebensende wahrnehmen, ein beruhigendes Da-Sein anbieten, zuhören. Und auch: für die Angehörigen ein offenes Ohr haben und sie entlasten. Caritas bildet Freiwillige nach dem Ansatz der Palliative Care aus. Diese Frauen und Männer erhalten keinen Lohn, sie engagieren sich auf freiwilliger Basis. Die Ausbildung von Freiwilligen in der Sterbebegleitung wird derzeit in den Kantonen Genf, Jura, Luzern, Neuenburg, Waadt und Zürich angeboten. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Regionalen Caritas-Organisation.

 
  • Caritas-Standards für Freiwilligengruppen in der Palliative Care
    Dateiformat: pdf / 566 KB
    Dieses Dokument dient Freiwilligengruppen in der Palliative Care, sich gut zu organisieren. Es kann hier heruntergeladen werden. Download
 

Blogeinträge zum Thema

Caritas "24 Stunden Betreuerin" isst mit Kundin.

«Ich gehöre für sie zur Familie»

Erstellt von Laura Moser,

Das Zitat stammt von Ivana, einer Care-Migrantin aus der Slowakei. Mit «sie» meint Ivana die 90-jährige Frau Hofer und deren Angehörige.

Haushalte mit kleinem Renteneinkommen und wenig Vermögen können  Ergänzungsleistungen beantragen, die die Betreuungs- und Pflegekosten beziehungsweise die Pflegeheimkosten grösstenteils übernehmen. Bei mittelständischen Haushalten hingegen fallen die selbstgetragenen Betreuungs- und Pflegekosten deutlich höher aus – und das Renteneinkommen reicht nicht aus, um die laufenden Kosten für das Pflegeheim zu decken. Dadurch werden diese Personen so lange ihr Vermögen aufbrauchen, bis ein Anspruch auf Sozialtransfers entsteht.

Finanzierung von Pflege und Betreuung - grosse Unterschiede in den Kantonen

Erstellt von Beat Vogel,

In der Schweiz besteht ein System der sozialen Sicherheit, bei dem niemand durch die Maschen fällt. Denn grundsätzlich haben alle fragilen Menschen in...

Gute Betreuung im Alter

Erstellt von Beat Vogel,

Die Betreuung und die Pflege sind neben der Finanzierung der Altersvorsorge das zentrale Thema der Alterspolitik in der Schweiz. Dabei steht seit...

Über Leben und Sterben nachdenken - Pensionierung als Auslöser

Erstellt von Beat Vogel,

Als Geri Meili (65) vor einem Jahr kurz vor seiner Pensionierung stand, interessierte ihn nicht nur, wie es finanziell weitergehen soll. Zusammen mit...

 

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