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Ist es jetzt Zeit für eine Patientenverfügung?

Es ist richtig, das Corona-Virus mit wirksamen Massnahmen einzudämmen. Und es ist ein Glück, dank unserer Medizin die erkrankten Menschen retten zu können. Gerade deshalb stellen sich ältere Menschen in diesen Tagen auch die Frage, ob sie um jeden Preis am Leben erhalten werden möchten. Die Patientenverfügung kann ihnen dabei helfen.

Gute Entscheidungen am Lebensende haben mit Covid-19 eine unerwartete Bedeutung erhalten: Wer soll bei einer Überbelegung der Spitäler eine Beatmung erhalten? Welche Behandlung erhalten jene Menschen, für welche die Intensivmedizin keine Option mehr ist? Und: Wer möchte allenfalls keine Intensivbehandlung? Die Akademie der medizinischen Wissenschaften hat sich diesen Fragen schnell und mutig gestellt. In ihren neuen Richtlinien zur Covid-19 Pandemie nennt sie vorab die grundlegenden Punkte für medizin-ethische Entscheidungen: Gutes Tun, nicht schaden, Autonomie und Gerechtigkeit. Diese Grundwerte sind nicht neu, erhalten jetzt aber eine aktuelle Bedeutung. Sie schaffen Orientierung für gute Entscheidungen, sei es für eine intensivmedizinische oder eine palliative Pflege und Behandlung. 

Die Patientenverfügung hilft älteren Menschen und ihren Angehörigen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wer im Voraus darüber spricht, ist besser vorbereitet. Das zeigen der Artikel im Tagesanzeiger und der Beitrag von SRF Puls. Die Bedeutung der Patientenverfügung bei Covid-19 illustriert Dr. Andreas U. Gerber in seinem Gastkommentar in der NZZ.

Eine radikalere Form der Ablehnung der Reanimation ist der No-CPR-Kleber auf der Brust. Er soll davon abhalten, bei einem Atem-Kreislauf-Stillstand wiederbelebende Massnahmen einzuleiten.

 

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