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Neue Studie zu Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag

Eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts GFS zeigt: In der Schweiz hat jede fünfte Person eine Patientenverfügung. Aber nur jede zehnte Person hat einen Vorsorgeauftrag.

Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag sind seit 2013 im Erwachsenenschutzgesetz verankert. Dies schafft die Möglichkeit, rechtzeitig dafür zu sorgen, dass bei einem Unfall oder einer Krankheit im Sinne der Patientin oder des Patienten entschieden wird. Die von der Pro Senectute in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass jede fünfte Person in der Schweiz eine Patientenverfügung hat. Der Anteil ist bei Menschen über 65 Jahren bedeutend höher. Sie beschäftigen sich mit diesen Fragen bei der Pensionierung oder erst später, wenn eine persönliche Betroffenheit besteht.

Der Vorsorgeauftrag ist noch weniger verbreitet: Nur jede zehnte Person in der Schweiz hat einen solchen. Und mehr als 50% kennen diese Möglichkeit nicht, obwohl sich viele vor dem Eingriff der KESB in die persönlichen Angelegenheiten fürchten. Mit einem Vorsorgeauftrag kann man aber genau das verhindern. Der Beitrag in der Sonntagszeitung vom 01.10.2017 stellt die Studie vor und zeigt die Erfahrung von Betroffenen und Fachleuten auf.

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