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Beim Erstellen eines Vorsorgeauftrags an die digitalen Daten denken

Wer einen Vorsorgeauftrag erstellt, muss heute auch an das Online-Banking, an elektronische Dokumente oder an Online-Abonnements denken. Für die beauftragte Person ist es wichitg zu wissen, wie das Passwort zum Desktop-Computer, zum Laptop oder zum Tablet lautet und welche Benutzerkonten in Gebrauch sind.

Eine Person hat heute eine Vielzahl von digitalen Anwendungen für die Kommunikation, den Einkauf, die Bezahlung der Rechnungen oder für Cloud-Dienste. Verliert jemand seine Handlungsfähigkeit, muss die bevollmächtigte Person über diese Anwendungen im Bild sein, um die nötigen Dinge zu regeln. Bei anhaltender Urteilsunfähigkeit oder im Todesfall ist zu entscheiden, was mit solchen Benutzerkonten geschieht - werden sie erhalten, gelöscht, archiviert oder an jemanden übertragen. Wer heute einen Vorsorgeauftrag macht oder seinen Nachlass regelt, sollte auch an das digitale Erbe denken. Hilfreiche Hinweise bietet der Miniratgeber "Digitales Erbe planen und verwalten" der Stiftung Konsumentenschutz. Wird eine Person mit einem Vorsorgeauftrag urteilsunfähig, muss die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) den Vorsorgeauftrag validieren. Auch dafür ist es nötig, eine Übersicht über die digitalen Konten und Passwörter zu haben.

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