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Regelung der 24-Stunden-Betreuung

Das SECO stellt auf seiner Internetseite eine Vorlage für die Ergänzung der kantonalen Normalarbeitsverträge (NAV) im Hausdienst zur Verfügung. Der Modell-NAV enthält Vorgaben für die Regelung der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung hauswirtschaftliche Leistungen für gebrechliche Personen erbringen und dafür in deren Haushalt wohnen.

Das SECO stellt auf seiner Internetseite eine Vorlage für die Ergänzung der kantonalen Normalarbeitsverträge (NAV) im Hausdienst zur Verfügung. Der Modell-NAV enthält Vorgaben für die Regelung der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung hauswirtschaftliche Leistungen für gebrechliche Personen erbringen und dafür in deren Haushalt wohnen.

Der Bundesrat hat am 21. Juni 2017 das eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) beauftragt, die Kantone beim Erarbeiten eines Modells für die Ergänzung der kantonalen Normalarbeitsverträge (NAV) im Hausdienst zu unterstützen. Der zusammen mit den Kantonen entwickelte und den betroffenen Kreisen zur Stellungnahme unterbreitete Modell-NAV sieht Regeln vor zur Bezahlung der Präsenzzeiten und enthält weitere Ansprüche der Arbeitnehmenden wie Pausen, eine wöchentliche Freizeit von eineinhalb Tagen und einen vom Arbeitgeber zu gewährenden Zugang zum Internet.

Die Kantone werden nun die Übernahme dieser Regeln in ihre kantonalen Normalarbeitsverträge prüfen und über die weiteren Schritte entscheiden. Im Juni 2019 muss das WBF dem Bundesrat über den Stand der Übernahmen Bericht erstatten. Neben dem Modell-NAV hat das SECO Informationsblätter veröffentlicht. Darin ist die heutige rechtliche Situation der 24-Stunden-Betreuung abgebildet. Sie richten sich an die zu betreuenden Personen und ihre Angehörigen, an die Arbeitnehmenden und an die Personalverleih- und Arbeitsvermittlungsunternehmen.

 

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