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24-Stunden-Betreuung wird besser geregelt

Der Bundesrat hat entschieden, die Betreuerinnen aus Osteuropa besser zu schützen, wenn sie in der 24-Stunden-Pflege arbeiten.

Eine Caritas-Betreuerin koch für ihre Klienten eine ausgewogene Mahlzeit.Das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) hat einen ersten Entwurf für die Regelung der 24-Stunden-Betreuung publiziert. Es ist ein sogenannter "Modell-NAV" zur Ergänzung der kantonalen Normalarbeitsverträge für die Hauswirtschaft. Am 02. Februar 2018 lädt das Seco die Kantone, die Gewerkschaften und die betroffenen Organisationen ein, um diesen Entwurf zu diskutieren. Anschliessend kann eine schriftliche Stellungnahme bis zum 02. März 2018 eingereicht werden.

Das vorliegende Modell regelt in erster Linie die Präsenzzeiten der Haushalthilfen während der Nacht. Diese sollen neu abgestuft abgegolten werden: Wenn eine Betreuerin nachts regelmässig aufstehen muss, fällt der Zuschlag höher aus, als wenn sie nur gelegentlich gerufen wird. Die wöchentliche Freizeit soll eineinhalb Tage betragen. Daneben macht das Seco auch Vorschläge für die Lebensbedingungen von Betreuerinnen im Privathaushalt - für die Verpflegung, das Zimmer und den unlimitierten Internetzugang.

 

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