Navigation mit Access Keys

 

Liebevolle Slowakin gesucht

Mehr als 10'000 Frauen aus Osteuropa betreuen in der Schweiz alte Menschen im eigenen Daheim. Viele davon arbeiten zu miserablen Arbeitsbedingungen. Mit dem Caritas-Projekt "In guten Händen" gibt es seit fünf Jahren eine faire Alternative.

«24-Stunden-Pflege», «Pflege und Betreuung zuhause», «Pflegekräfte aus Osteuropa» - das Internet bietet eine Vielfalt von Angeboten für die Betreuung und Pflege alter Menschen im eigenen Zuhause. Doch nicht alle Organisationen arbeiten fair. Oftmals werden unzulässige Verträge abgeschlossen. Die Frauen aus Osteuropa müssen rund um die Uhr auf Abruf bereitstehen und werden schlecht entlöhnt.

Um dieser Entwicklung in der Rundum-Betreuung entgegenzuwirken hat die Caritas Schweiz vor fünf Jahren das Projekt «In guten Händen» entwickelt. Der Tages-Anzeiger berichtet in der Ausgabe vom 11. Juli 2017 über die prekäre Situation der Care-Migrantinnen und –Migranten und lobt das Projekt der Caritas als Vorbildlösung. Das Ziel: faire Arbeitsbedingungen für die Betreuerinnen und Betreuer aus Osteuropa zu schaffen. Am 28. Mai 2018 lädt der Seniorenverband Nordwestschweiz zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Unter dem Titel "Betreutes Wohnen zu Hause dank Care-Migrantinnen?" stellt Beat Vogel, Leiter Caritas Care, die Chancen und Risiken der 24 Stunden Betreuung vor. Auch Home Instead, 24seniocare und DAHEIM AM BESTEN sind mit einem Info-Stand anwesend.

 

 

Teilen Sie diesen Beitrag

Ersatzinhalte