Die Kosten - faire Betreuungskosten

Die herzliche und professionelle «Betreuung zuhause» durch Caritas bietet Angehörigen und den betreuten Personen mehr Lebensqualität und Sicherheit zu einem fairen Preis.

 
 
 
 

Wie viel kostet die Betreuung bei Caritas?

Die Betreuungskosten pro Monat bewegen sich je nach Betreuungsmodell zwischen CHF 6’790 und CHF 7'490 und bis zu 13’690 CHF für das Modell «Premium» mit zwei Betreuungspersonen.

Die Kosten setzen sich zusammen aus dem Bruttolohn der Betreuungsperson, der Rekrutierung im Herkunftsland und den Personal- und Betriebskosten von Caritas Care. Hinzu kommen Naturalkosten für Kost und Logis. Eine einfache Erklärung, wie sich die Kosten zusammensetzten, finden Sie im Dokument «Zusammensetzung der Betreuungskosten» (PDF).

 

Welche Betreuungsmodelle gibt es?

Wir bieten die vier unterschiedlichen Betreuungsmodelle «Basic», «Plus», «Extra» und «Premium» an, die sich im Umfang der Leistungen und im Preis unterscheiden. Bei allen Modellen ist die Betreuung durch eine regionale Einsatzleitung, das Notfalltelefon und der Ersatz einer Betreuungsperson innerhalb von sieben Arbeitstagen garantiert. In der Übersicht «Vier Betreuungsmodelle» (PDF) finden Sie die jeweiligen Preise und Leistungen.

 

Was bedeutet "Kost und Logis"?

Für Verpflegung und Unterkunft rechnet man pro Monat CHF 990 (das entspricht CHF 33/Tag). Dies ist ein in der Schweiz anerkannter Wert für Arbeitnehmende, welche im Privathaushalt arbeiten und wohnen. Für die Berechnung der Sozialversicherungen und der Steuern gehört dieser Betrag zum Bruttolohn. Er wird im Lohnausweis separat aufgeführt. Wir fordern die Kosten für Verpflegung und Unterkunft von den Kunden nicht ein, weil sie diese in Natura leisten. Und wir zahlen den Betreuungspersonen diesen Betrag nicht aus, weil sie diese Leistung in Natura beziehen.

 

Leistet die Krankenkasse Beiträge an die «Betreuung zuhause»?

Die Krankenkasse bezahlt die Leistungen der Pflege, wenn sie durch eine anerkannte Spitex Organisation ausgeführt wird. Für die Betreuung bezahlt die Krankenkasse in der Regel nichts, ausser kleine Beiträge im Rahmen einer bestimmten Zusatzversicherung. Bei Pflegebedürftigkeit besteht aber ein Anspruch auf die sogenannte Hilflosenentschädigung. Diese steht unabhängig von Einkommen und Vermögen allen Pflegebedürftigen zu und unterscheidet sich in Beiträge für Hilflosigkeit leichten, mittleren und schweren Grades. Der Anspruch wird in der Regel von der Spitex (im Auftrag des Arztes) abgeklärt und bei der örtlichen AHV-Stelle beantragt.

 

Ist ein Steuerabzug möglich?

Weder die Krankenkasse noch die Gemeinde beteiligen sich an den Kosten der Betreuung, obwohl das Pflegeheim für sie bedeutend teurer wäre. Umso wichtiger ist es, diese Kosten bei der Steuererklärung in Abzug zu bringen. So gehen Sie vor:

1. Es braucht ein Arztzeugnis mit dem Text: «Als behandelnder Arzt von «Name/Vorname» bestätige ich, dass er/sie geistig und körperlich nicht mehr in der Lage ist, sein/ihr Leben ohne fremde Hilfe zu meistern». Dieses Arztzeugnis ist der Steuererklärung beizulegen. Oder Sie legen den vom Arzt unterzeichneten Fragebogen «Abzug von behinderungsbedingten Kosten» (PDF) bei.

2. Das Total der Kosten der 24 Stunden Betreuung wird eingetragen unter «Behinderungsbedingte Kosten». Unter dem Punkt «Weitere Aufwendungen» schreibt man: «Betreuung zuhause – 24 Stunden Betreuung der Caritas».

3. Sämtliche Rechnungen (Kopie) sind beizulegen.

 

Aufgrund der Rückmeldungen unserer Kunden wissen wir, dass Gemeinden einen Drittel, die Hälfte oder den ganzen Betrag der Caritas-Betreuung als Steuerabzug akzeptieren. Sie sollten es auf jeden Fall versuchen. 

 

Sind die Sozialversicherungen korrekt abgerechnet?

Caritas Schweiz zieht die Beiträge für die Sozial- und Unfallversicherungen, die Quellensteuer sowie die Prämien der Krankenversicherung direkt vom Lohn ab. Dadurch können wir garantieren, dass alle von uns eingesetzten Betreuungspersonen gut versichert sind und sich legal in der Schweiz aufhalten. Bei der Pensionskasse bezahlt Caritas Schweiz 60% der Beiträge, die Angestellten 40%.

 

Verwendet Caritas Schweiz Spendengelder für die Betreuung zuhause?

Caritas kann für dieses Angebot keine Spenden einsetzen: Die Kosten werden vollumfänglich durch die Betreuungspauschale finanziert. Caritas Care ist eine Non-Profit-Organisation, die mit dem Angebot «Betreuung zuhause» keine Gewinne erzielt.

 

Was leistet Caritas Schweiz für die Entwicklung in Osteuropa?

Wir vergüten unseren Caritas-Partner-Organisationen in Osteuropa den Aufwand für die Auswahl und die Vorbereitung der Betreuungspersonen. Zudem fliessen Beträge in einen Fonds für Bildung und Entwicklung ihrer Organisation und ihrer Teams. Ebenso steht Caritas Care ihren Partnerorganisationen in Notfällen bei. Beispielsweise konnte Caritas Alba Iulia in Rumänien während der Corona Pandemie unterstützt werden. Lesen Sie hierzu unseren Blogbeitrag.

 

Bezahlen die Betreuungspersonen eine Vermittlungsgebühr?

Bei Caritas Care angestellte Betreuungspersonen bezahlen keine Vermittlungsgebühr.

 

 

 

        «Alte Menschen verdienen es, dass sie liebevoll und mit Respekt betreut werden.

        Deshalb bin ich mit Herz und Seele für sie da, in meiner Heimat und hier in der Schweiz.» 

        Ildikó P., Betreuerin, Miercurea-Ciuc (Rumänien)

 
 

Downloads

  • Zusammensetzung Betreuungskosten "Betreuung zuhause"
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  • Vier Betreuungsmodelle
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  • Muster Leistungsvertrag
    Dateiformat: pdf
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